Eltern-Kind-Gruppen

Eltern-Kind-Beratungsgruppen

 

Die Mutter-Kindgruppe als ‚Marktplatz‘ bei Grow Together

 

Die Mutter-Kind-Gruppe ist ein ganz wesentlicher Bestandteil des Grow Together Betreuungskonzeptes, denn abseits der sehr individuellen Begleitung der Familien findet hier in der Eltern-Kind-Gruppe gleichbleibend & über den gesamten Betreuungszeitraum der 3 Jahre hindurch Kontakt und Begegnung in unterschiedlichen Gruppenkonstellationen statt. Hier wird Struktur und Vernetzung mit anderen Betroffenen in ähnlicher Situation in geschütztem Umfeld mit Hilfe von Gruppen- und Kunsttherapie gelebt.

 

Mit Unterstützung und Begleitung durch die Gruppenleiterin werden in wechselnden Settings alle Familien, die Väter, Gäste, ehemals betreute Familien und das gesamte Grow Together Team eingebunden. Wie auf einem Marktplatz treffen hier alle zusammen, plaudern, diskutieren, lachen miteinander und nehmen am Ende Beziehung, Verständnis, Liebe, Spaß, Wissen, Nahrung (auf unterschiedlichen Ebenen) und selbst gestaltete Werke mit nach Hause. Auf diesem Marktplatz treffen wir uns 1 x wöchentlich in den verschiedensten Gruppenzusammensetzungen, um die leer gewordenen Speicher wieder aufzufüllen und frisch aufgetankt die Energie wieder nach Hause zu tragen.

 

Wege in & mit der Kunst: Das ganze Jahr hindurch begleitet uns ein Kunstprojekt, zu dem wir Anfang des Jahres gemeinsam das Thema erarbeiten. Auf mehreren Ebenen nähern wir uns dann gemeinsam mit unterschiedlichsten Ansätzen und Materialien diesem Thema.

 

    

 

 

 

Der „Babytreff“

 

Jeden Montag ist Babytreff – eine Gruppe, die sich speziell an die von Grow Together begleiteten Eltern und deren Babys im ersten Lebensjahr richtet. Dieses erste Jahr mit einem Kind ist für alle Eltern eine Herausforderung, ganz neue Fragen, Gedanken, Beziehung, entstehen, der Lebensrhythmus muss sich völlig umstellen. Und noch sensibler ist diese Phase für Eltern, die unter großem Druck stehen, die finanziell, existenziell, und durch traumatische Erlebnisse belastet sind. Umso wichtiger ist dieser Austausch und das Versorgtwerden in der Gruppe: Wir starten in der Früh mit dem  „offenen Baby-Café“, es gibt Frühstück und wir können einfach gemütlich beisammen sitzen, reden und spielen. Auch die Eltern der älteren Kinder gesellen sich hier gerne dazu, erzählen von ihren Erinnerungen an die Zeit, als ihre Kinder jünger waren und bringen ihre Erfahrungen mit ein.

 

Danach ist die Zeit nur für die „Baby-Eltern“ reserviert. In dieser geschützten Atmosphäre haben alle Themen rund um die Bedürfnisse der Babys und Eltern, um die Entwicklung und Versorgung im ersten Lebensjahr Platz. Hier kann auch frei über Gedanken und Gefühle, über erfreuliche, aber auch belastende Erlebnisse aus dem Alltag mit den Kindern gesprochen werden. Oft dauert diese „Anfangsrunde“ auch mal länger, es gibt viel zu erzählen, wenn wirklich zugehört wird! Aber auch das Interesse an den spezifischen Themen ist groß: Was ist eine sichere Bindung und wie kann man sie aufbauen? Wie kann ich die feinen Signale meines Babys verstehen? Was tue ich, wenn mein Baby weint? Und was brauche ich als Mutter oder Vater, um meinem Kind das geben zu können, was es braucht?  Fragen, die für alle Eltern wichtig sind und die ganz konkret an den Alltag der Eltern angepasst besprochen und bearbeitet werden. Beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen haben schon viele der Babys zum ersten Mal „Beikost“ probiert, dabei begleitet zu werden, ist auch für die meisten Eltern beruhigend.

 

Unterstützt, ermutigt, bestärkt, bekocht und versorgt zu werden, können wohl alle Eltern in dieser Lebensphase brauchen!